Ubud

Ursprünglich hatten wir uns überlegt nach Lempuyang zu fahren, um einem Tempelfest beizuwohnen. Allerdings hatten wir von Tempeln erst mal die Nase voll und einer kleineren Zeremonie schon beigewohnt. Deshalb sollte heute der Affenwald und eine Wanderung durch die Reisfelder bei Ubud im Mittelpunkt stehen.

Zuerst aber lernten wir eine typische, traditionelle balinesische Behausung kennen. Am Eingangstor ist auf einem Schild abzulesen, wieviele Bewohner das Anwesen hat. Der Küchenbereich ist dem Meer zugewandt, während die Wohnbereiche nach den Bergen – respektive den Göttern – ausgerichtet sind.


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Zu jedem Anwesen gehört natürlich auch ein kleiner Tempel, zur Verehrung der Ahnen und Götter. Täglich werden dort kleine Opfergaben dargeboten.

Wir kauften der Familie noch 2 Sarongs ab und fuhren dann weiter zum Affenwald.

Dort gab es eine durchaus beachtliche Population von Langschwanz-Makaken, zwischen denen sich die zahlreichen Zweibein – Macker bewegten. Erdnüsse waren leider nicht erlaubt, zum Glück hatten wir noch 2 Bananen vom Frühstücksbuffet mitgenommen. Die vielfältigen Eindrücke gebe ich hier in einigen ersten Bildern wieder.


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Möglicherweise ergänze ich hier noch später den Text.

Nach dem Affenwald fuhren wir zum Tempel Pura Goa Gajah, dem Elefanten- Tempel. Er wurde erst relativ spät entdeckt und ausgegraben. Es ist eine nicht sehr tiefe, T-förmige Höhle, die in den Fels gehauen wurde. Am Ende des Quergangs links und rechts waren Schreine für Gottheiten und in die Seiten waren Vertiefungen in den Fels gehauen.


 

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Die Bedeutung des Tempels, der auf das 11. Jahrhundert n.Chr. geschätzt wird, liegt weitgehend im Unklaren. Es könnte sich genauso gut um eine Begräbnisstätte handeln und der große Kopf, der den Eingang darstellt, ist weiter nichts, als das Tor zur Unterwelt. Wer weiß.

Hungrig geworden aßen wir etwas in einem nahegelegenen Restaurant um dann anschliessend zu einem malerischen Wanderweg durch die Reisfelder zu fahren.


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