Hoan Kiem See

 

Unsere Hanoi-AusflHoan_Kiem_See-üge werden in erster Linie einen entspannten Charakter haben. Bei 31°C , gefühlten 40°C, kann man ohnehin nicht durch die Stadt hetzen. Zuerst nahmen wir uns vor, den Hoan Kiem See zu umrunden, inklusive Besuch der Insel und ihrem Tempel. Eintritt pro Person kostete 20000 VND, umgerechnet ca. 1,00 $ oder nicht mal 1,00 €.


Da die Insel nicht besonders groß ist, war natürlich auch der Tempel relativ übersichtlich. Die Insel betritt man über die rote The-Huc-Brücke. Dahinter beginnt gleich das Tempelareal, welches von schattigen Nischen umgeben ist. Im Tempel selbst kann man eine Schildkröte in einer großen Glasvitrine betrachten. Sie ist wohHoan_Kiem_See--2l an die 400 Jahre alt und wurde 1968 aus dem See geborgen. Spätestens hier sollte man auf eine spezielle Legende eingehen, die sich um den See rankt. Der Name des Sees heißt in der Übersetzung „See vom zurückgegebenen Schwert“. Ein armer Fischer mit Lamen Le Loi erhielt von einer Schildkröte ein magisches Schwert, mit dem er unbesiegbar wurde. Damit befreite er die Vietnamesen von der chinesischen Besatzung durch Truppen der Ming-Dynastie.
Zum Dank wurde er 1428 zum König ausgerufen. Um den Göttern zu danken, ging er wieder zum See, wo ihn die Schildkröte bat, das Schwert zurückzugeben. Nach bevor er sich entscheiden konnte, entwich das Schwert aus seiner Scheide, stieg in den Himmel auf, verwandelte sich in einen jadefarbenen Drachen und tauchte im See unter.


Hoan_Kiem_See-3557Anschließend begannen wir mit dem geplanten Rundgang. Zwischendurch setzten wir uns zum Ausruhen immer wieder auf eine der vielen Bänke. Mehrmals sprach man uns an, Getränke, Fächer oder Früchte zu kaufen. Bei einem kalten Tee mit Milch schlugen wir dann zu. War auch sehr erfrischend und schmeckte annähernd wie Eiskaffee. 20000 VND sind u. E. auch nicht zu viel verlangt. Wir beobachteten 2x, wie Polizisten zur Ordnung riefen: einmal erwischten Sie einen Badenden, das andere Mal saß jemand auf dem Rasen, statt auf der Bank bzw. der gemauerten Umrandung.
Schließlich tauschten wir noch Geld in der Bank um, holten Wasser und Bier im Imbiss an der Ecke und verschwanden dann auf ein Mittagsschläfchen ins Hotel.

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